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| Juli 2010 | ||||||
Kurzkommentar
Union und SPD haben sich in den Koalitionsverhandlungen darauf geeinigt, dass der Bologna-Prozess nicht auf die Juristenausbildung übertragen werden soll. Damit wird es bis auf weiteres in Deutschland keine Bachelor- oder Masterjuristen geben, die Rechtsanwalt oder Richter werden können.
Der
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 11.11.2005 (pdf-Datei, 191 Seiten, 637 KB) enthält auf der Seite 124 eine entsprechende Aussage.
Meine Meinung dazu: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gleichwohl ist es bedauerlich, dass hier die Chance vertan wird, zeitnah die nicht mehr zeitgerechte Juristenausbildung zukunftsfähig zu reformieren. Dem Sinn und Zweck des
Bologna-Prozesses
wird der Koalitionsvertrag insoweit nicht gerecht.
Zur Person

Mein Name ist Dieter Welzel.
Ich studiere juristische Kurse im BoL-Studiengang der FernUni Hagen. Weitere Infos gibt es auch auf meiner Homepage
www.dieter-welzel.de
und Erfahrungsberichte zu meinem BoL-Studium in meinem Blog.
Über mich
Bereits während meines Studiums an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV)
in Mayen (Juli 1985 - Juni 1988) hatte ich erste rechtswissenschaftliche Kurse an der FernUniversität Hagen
als Gasthörer belegt. Damals gab es allerdings kein Jurastudium mit Hochschulabschluss an der FernUniversität. Auch war nicht damit zu rechnen, dass in absehbare Zeit ein solches Studium eingerichtet würde. Vor diesem Hintergrund begann ich im Oktober 1989 Wirtschaftswissenschaften in Hagen zu studieren und schloss das Studium mit dem Diplom II als Diplom-Kaufmann im September 2001 ab.
Anschließend begann ich das Zusatzstudium "Wirtschafts- und Arbeitsrecht" in Hagen, das ich aber nach absolviertem Grundstudium (bestandenen Klausuren in Einführung in das Bürgerliche Recht und Einführung in das Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland) aufgrund der Einführung von Studiengebühren abbrach. Dieses Zusatzstudium ist inzwischen wieder Studiengebühren frei, weil es keinen akademischen Grad beim erfolgreichen Abschluss gibt (wie etwa beim Diplom, Bachelor oder Master), sondern lediglich ein Zertifikat erworben werden kann. Seit dem WS 2003/04 bietet Hagen ein akkreditiertes BoL-Fernstudium mit dem Abschluss Legum Baccalaureus (LL.B.)
an. Aufgrund der anfangs beschränkt zur Verfügung gestellten Studienplätze (Numerus Clausus), erhielt ich erst zum WS 2004/2005 die Zulassung zu diesem Studium. Seitdem studiere ich juristische Kurse dieses Studiengangs. Die wirtschaftswissenschaftlichen und einen Teil der juristischen Kurse habe ich aufgrund meines abgeschlossenen Studiums zum Diplom-Verwaltungswirt (FHöV) und zum Diplom-Kaufmann angerechnet bekommen.
Ein paar Fotos von mir gibt es unter www.dieter-welzel.de/meine-fotos.php
.
